Was eine Cocablattlesung alles so mit einem macht…

 

Im August desselben Jahres nahm sie die Einladung des Q´ero Indianer Don Mariano Turpo wahr. Er hatte ihr und Piedro bei ihrer Cocablattlesung durch seinen Sohn ausrichten lassen, dass er sie gerne noch einmal vor seinem Tode sehen wolle.

Don Benito Qoriwaman

Auf dem Weg dorthin in die Berge, oberhalb von Cusco, suchte sie ihren schamanischen Freund Ricardo, den Antiquitätenhändler, auf. Seit ihrer ersten Reise nach Peru hatte sie ihn nicht mehr vergessen. Er freute sich sehr, als sie wieder in den Räumen seines Geschäftes stand und sagte zu ihr: „Ich wusste, dass du kommst. Gott sagte mir erst vorgestern, dass ein vertrauter, alter Besucher kommen wird. Außerdem habe ich dir ja schon bei deinem letzten Besuch gesagt, dass du immer wiederkommen wirst. Erinnerst du dich?“ Ja, sie hatte damals herzzerbrechend geweint, als ihr bewusst geworden war, dass dies wohl so sein würde. Ricardo beauftragte sie, nun mit Piedro einen alten Tempel aufzusuchen, um dort das Feuer-Element wieder zu initiieren. „Ich??“, fragte Amaya erstaunt.„Ja, du. Ihr werdet wissen, was zu tun ist.“ Amaya reagierte deswegen erstaunt, weil sie wusste, dass dieses Ritual nur hohen Andenmeistern vorbehalten war. Aufgrund der Beauftragung durch Ricardo machte sie sich nun doch mit Piedro zu diesem weit entlegenen, versteckten Tempelkomplex in der Nähe von Sikustani auf. Sie reisten durch eine atemberaubend schöne Landschaft über kleine, unwegsame, aufgeweichte Bergstraßen an einer Lagune vorbei, bis sie in einem kleinen Dorf dann endlich die Reste eines Tempels fanden, der ihnen direkt vertraut vorkam. Sie nickten sich nur stumm zu, denn sie wussten, dass jeder von ihnen einen eigenen Auftrag zu erfüllen hatte, damit sich das himmlische wie auch irdische Feuer wieder eingeladen fühlen würden, sich vollständig zu verströmen. Amayasuchte sich eine Stelle außerhalb dieses alten Einwei-hungstempels, um dort das Feuer neu zu entfachen. Als sie die Stelle gefunden hatte, erinnerte sie sich wie in einem Traum an eine Zeit, in der sie als Feuerpriesterin dieses Wissen aus dem alten Ägypten mit nach Peru gebracht hatte. Und in dem Moment, als sich in der meditativen Versenkung aus ihrem Herzen ihr eigenes Feuer wieder in die Erde legte, setzte sich ein Kolibri zu ihr, so als ob er sie schon die ganze Zeit beobachtet hätte. Als dieser himmlische Bote sich zu ihr gesellte, wusste sie, dass ihre Arbeit angenommen worden war – vom Himmel, wie von der Erde. Sie verneigte sich vor Mutter Erde und dem himmlischen Boten und spürte wie Tränen der Freude rollten. Es wurde ganz licht um sie herum, und der Abendhimmel riss so wunderschön auf, wie sie es selten gesehen hatte. Amaya war Mitschöpferin dieses Momentes voller Glückseligkeit. Ein Ausdruck ihrer eigenen Schöpferkraft. Dieser Augenblick veränderte sie mehr, als ihr in dem Moment bewusst war. Sie war Teil der Schöpfung, Schöpfer und Schöpfung waren EINS. Als es langsam sie dämmerte, machte sich auf, Piedro wiederzufinden, der ihr freudestrahlend entgegenkam. Auch er war ganz beglückt von seiner Begegnung mit diesem alten, vertrauten Ort und sagte nur: „Erinnerst du dich, als wir beide als Tempelpriester in Ägypten die gleichen Einweihungsrituale vollzogen haben? Wie schön, dass wir dies nun auch hier tun dürfen.“ Still verließen sie das Tempelgelände, um wieder nach Cusco zurückzukehren und Ricardo von ihrem Erlebnis zu erzählen. Als sie schließlich bei ihm waren, lobte er ihre gute, geleistete Arbeit und Amaya äußerte, sie glaube, sie habe ihren Auftrag in Peru nun erfüllt. Da schüttelte sich Ricardo vor Lachen und sagte: „Was sagst du da? Dein Auftrag beginnt gerade erst.“

Als sie dies hörte stockte ihr Atem, und sie begann zu weinen. Die Tränen kullerten nur so herunter. Er aber lachte und lachte immer lauter und herzhafter und je herzhafter er lachte, umso mehr musste sie weinen. Schließlich verabschiedeten sie sich von Ricardo. Piedro zog Amaya nach draußen auf eine Bank neben der Kathedrale und sagte: „Wusstest du das nicht? Peru ist dein Zuhause – die Menschen warten darauf, dass du endlich zurückkehrst.“ Ja, tief in ihrem Inneren wusste sie dies. Dass Ricardo sie daran erinnert hatte, so tat, als ob dies das Selbstverständlichste auf der Welt sei und sich dessen so sicher war, dies 

war einer der hingebungsvollsten und berühmtesten Q ero Indianer

war einer der hingebungsvollsten und berühmtesten Q ero Indianer

hatte sie dann doch überwältigt. Piedro und Amaya kehrten zurück in ihr Hotel und unterhielten sich abends noch lange am Kamin bei einem peruanischen Wein. Ihr war klar, dass es eine Zeit dauern würde, bis sie all diese Begebenheiten “verdaut“ hätte.

 

Eine Begegnung von Licht und Liebe

Machu Picchu Sonne

Ja, jetzt war die Zeit angebrochen für wahre Begegnungen des Herzens. Und der Himmel arbeitete mit, indem er ihr seinen Dank durch seine wunderschönen Farben tagtäglich zeigte. Zartrosa und blau waren die Wolken an diesem Morgen und der Wind stand still und sie vernahm seine Stimme:

LICHT ist dein göttlicher Ausdruck,
LICHT ist die Manifestation der Liebe. LICHT ist Vergeben und Verzeihen allen Leides,
LICHT ist pure Freude,
LICHT ist reines Glück,
LICHT ist Gesundheit,
LICHT ist für uns die Vollkommenheit,
die Erfüllung Gottes in uns.
Du bist das LICHT.

Willkommen, du, mein LICHT.“ Nahil

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Und sie antwortete dem Licht:

Lass mich sein wie du. Meine Worte reichen nicht aus, um die Unendlichkeit meiner Gefühle auszudrücken, denn diese Liebe ist tiefer als jeder Ozean.

Keine irdische Liebe kommt ihr nahe.“

Amaya

Danke“, sagte Nahil zu ihr und dehnte sich weiter aus in seine Ewigkeit.

Sie trieb wie ein kleines Floß in einem See von unendlicher Weite, einem See, der keine Ufer mehr hat, denn sie hatte das Ufer der Vergangenheit und das Ufer der Zukunft in sich ausgelöscht, um sich ganz auf das Leben einzulassen.

„Ich habe Angst, in diesem Meer der Unendlichkeit die Orientierung zu verlieren. Ich habe Angst, für immer und ewig dort, in der Mitte eines Sees ohne Anfang und Ende, herumzutreiben – ohne Sinn.

Du sagst der Sinn liegt in der vollkommenen Hingabe in meinem Vertrauen das nur aus der Selbstaufgabe entstehen kann Dies sei nun die letzte Prüfung Du rätst mir alles aufzugeben, alle Wünsche, alle Hoffnungen, alle Ängste. jegliche Trauer und Wut du sagst, wenn du alles durchlebt hast, das Hängen an der Vergangenheit und das Streben in die Zukunft dann kannst du die Fäden loslassen mit denen du dich an das alte und an das Erträumte dann erst bist du frei für die Erfahrung der Gegenwart. Der Augenblick schenkt dir die Freiheit Der Augenblick ist die Verwirklichung der Wahrheit. Erst wenn du in der Gegenwart an dem Punkt, der eigentlich nichts und doch alles ist, angekommen bist, dann erst wirst dein wahres Wesen erkennen. Ich spüre nun, was Hingabe bedeuten könnte. Mein Ich ergibt sich einer höheren Macht. Lieber möchte ich die Hingabe als Akt der Liebe sehen. Ich gebe mich dir hin, dem einzigen Geliebten, den ich jemals hatte. In jedem Menschen den ich begehrte, sah ich dich, deine Schönheit, deine überfließende Liebe, deine Fülle, deine Reinheit.

Ich wollte den Augenblick finden, die unendliche Gegenwart.

Ich hoffte, die Stille und Weite des Nichts zu finden, die Ruhe und den Frieden des Seins, jenseits der inneren Kämpfe. Aber ich fand mehr, viel mehr, als ich zu träumen wagte.

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Ich fand Weite.

Ich fand Frieden.

Ich fand die Liebe. Ich fand meinen Geliebten. Ich fand mich selbst. Ich fand den Sinn. Ich fand Erfüllung.“ Amaya

Sie erfüllten sich beide:

das Licht und die Liebe,

die Unendlichkeit in ihr und in ihm,

das Licht, die Liebe und das Leben.

Ich liebe dich“, sagte das Licht.

Nahil

Eine Welle des Lichts ergriff Amaya, so glücklich war sie. Die Worte berührten ihre Seele zutiefst.

Und sie dachte nur noch:

„Bleibe bei mir, du mein Licht, du meine Liebe.“

Amaya

Wie zu Beginn ihrer allerersten Begegnung vor langer, langer Zeit waren sie erfüllt von Liebe, Licht und dem Leben in seinen vielfältigen Sein-Zuständen. In Amaya lagen unendliches Vertrauen und unerschöpfliche Kraft, denn sie waren wie ein Herz aus Frieden und Freude, das ewiges Licht ausstrahlte.

Für sie gab es so viel Liebe und Schönheit und Glück und Frieden zu teilen. Wenn wir diese Freude und diesen Frieden leben und uns erlauben, unser Menschsein zu berühren, dann wird es leicht, alles zu lieben.

Wellen der Dankbarkeit und Liebe durchströmten sie immer wieder nach ihren gemeinsamen Begegnungen. In ihrer Liebe lag ein wichtiger Schlüssel zeitloser Weisheit.

aus eine Reise der Sehnsucht: Morana Paproth

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Erinnerungen an eine alte Zeit in Peru

Erinnerungen an eine alte Zeit

An einem Novembertag im Jahre 2000 rief ihr Freund Piedro sie an und fragte, ob sie mit nach Peru fahren wolle. Piedro schlug ihr vor mit ihm über den Jahreswechsel dorthin zu fliegen.

Piedro war schon immer wie ein großer Bruder zu ihr gewesen. Er war einfach da, wenn sie ihn brauchte. Er wollte von Bolivien nach Peru herüberkommen, wo sie sich dann in Cusco treffen könnten. Sie freute sich, dass sich endlich ein Weg aufgetan hatte, denn diesen würde auch ihr Mann akzeptierten. Nachdem Amaya zuerst noch schöne Ferien mit der ganzen Familie und Freun-den in den Alpen verbracht hatte, machte sie sich Anfang des neuen Jahres alleine auf den Weg nach Peru – ohne irgendwelche Erwartungen und ohne die Bestätigung der Einladung ihres anthropologischen Freundes Juan erhalten zu haben, dass sie willkommen sei. Juan hatte sie 1999 in den Niederlanden auf einem Kongress kennen gelernt und er hatte sie eingeladen, ihn in Peru zu besuchen. Nun, wo er nicht da war, hatte sie nichts in ihren Händen außer dem Wissen, welches sie sich über dieses Land angelesen hatte. Angst vor dem großen Unbekannten hatte sie keine und konnte diese auch den Lieben daheim nehmen. Sie fühlte sich frei und bereit für ein Abenteuer mit sich selbst. Der Wunsch einmal nach Peru zu reisen, bestand ja schon seit ihrer Kindheit und war nun endlich Wirklichkeit geworden. Was war das, was sie dort hinzog? Tief in sich spürte sie, dass es etwas sehr Altes war, mit dem sie hier wieder in Kontakt kommen würde, vielleicht mit ihrem eigentlichen Potenzial, mit sich selbst. Doch das “Wie“ war ihr völlig unklar. Mit der Bitte an die geistige Welt, ihr einen Weg zu ebnen, konnte sie im Januar 2001 endlich nach Peru aufbrechen. Zunächst landete sie in der Hauptstadt Lima. Dort angekommen, musste sie sich noch einen Weiterflug nach Cusco vor dem Flughafen regelrecht ersteigern. Amaya hoffte sehr, dass sie noch am gleichen Tag weiterfliegen konnte. Piedro hatte ihr am Telefon durchgegeben, wie sie auf jeden Fall Erfolg haben würde. Ihr war schon ziemlich mulmig bei dieser Aktion. Aber da sie ihr Ziel klar vor Augen hatte, setzte sie sich gegen alle ihre Mitbietenden durch und konnte endlich für hundert Dollar ihr Ticket entgegennehmen. Am 11.1.2001, es gibt Daten, die man anscheinend nie vergisst, landete sie in Cusco, dem “Nabel der Welt“, wie diese Stadt auch genannt wird. Mit dem Betreten des Bodens dieser Stadt spürte sie, dass dies kein unbekannter Boden für sie war. Fast schwebend fand sie den Weg durch die Stadt zu ihrer Unterkunft. Dort angekommen, wählte sie gleich die Telefonnummer von dem Anthropologen Juan Nunez del Prado. Der schien aber nicht zu Hause zu sein. Was nun? Sie hatte noch die Nummer seines Schwagers Fernando, den sie aber gar nicht kannte. Mutig wählte sie die Nummer und erzählte Fernando, warum sie in Cusco war. Er verabredete sich spontan mit ihr. Eine Stunde später saß sie ihm gegenüber. Er erklärte sich bereit, ihr Führer zu sein und ihr bei ihrer Suche nach besonderen Kraftplätzen zu helfen. Er riet ihr dazu, sich noch einen Tag zu akklimatisieren (Cusco liegt 3400 m hoch) und lediglich vielleicht die Kathedrale zu besuchen. Der darauf folgende Tag führte sie, weil sie die berühmte Kathedrale wegen aufwendiger Restaurierungsarbeiten nicht besichtigen konnte und weil es angefangen hatte zu regnen, in ein Antiquitätengeschäft. Interessiert schaute sie sich in diesem außergewöhnlich eingerichteten Geschäft um. Die handgewebten, alten Tücher in ihren wunderschönen Farben faszinierten sie. Amaya stieß auf einen farbenprächtigen Federschmuck für den Kopf, so wie ihn wohl die höchsten Andenindianer einst getragen hatten, und wusste, dass dies etwas für ihren Sohn war.

Der Eigentümer des Geschäftes kam auf sie zu und fragte, was sie denn damit vorhabe und sie erwiderte, dass sie diesen Federschmuck gerne für ihren Sohn mitnehmen wolle. Da erklärte er ihr, dass er für ihren Sohn einen noch schöneren Schmuck habe. Er verschwand in einem Nebenraum, der wohl sein Lager war, und kam erst nach einer Weile zurück und zeigte ihr stolz den Federschmuck, den er hervorgeholt hatte. „Dies ist was für deinen Sohn“, meinte er. Amaya schaute erstaunt auf und war begeistert von dem wunderschönen Teil. „Nimm ihn mit, darüber wird sich dein Sohn sehr freuen“, meinte Ricardo, wie sich der Eigentümer des Antiquitätengeschäftes inzwischen vorgestellt hatte. Er packte ihr die Federn sorgfältig in ein Papier ein, und sie schaute sich in der Zwischenzeit weiter in seinem Laden um. Unter vielen Ketten entdeckte sie auch eine schöne Federkette für ihre Tochter.

Federschmuck Peru

Als Amaya sie auf die Ladentheke legte, meinte Ricardo: „Ja, das passt, sie wird ihr gefallen.“ Amaya war verwundert, woher kannte er ihre Kinder? Sie ließ sich jedoch nicht weiter aus der Ruhe bringen und schaute weiter. Ricardo fragte während des Einpackens, was sie denn nun noch suche und Amaya erklärte, sie wolle jetzt noch gerne etwas für ihren Mann finden, woraufhin er entgegnete: „Für deinen Mann wirst du hier nichts bekommen.“ Sie dachte nur verwundert, woher kennt er denn nun auch noch meinen Mann? Als er nicht aufhören wollte zu fragen, was sie denn noch suchen würde, erklärte Amaya ihm, dass sie sich nun ein Tuch für eine Mesa (Ritualtuch) aussuchen würde. „Ah, du scheinst dich auszukennen“, erwiderte er. Schließlich fand sie ein altes, fein gewebtes Tuch zur Aufbewahrung möglicher Funde dieser Reise und bekam von dem Besitzer gleich erste Steine geschenkt, als sie ihm erzählte, wofür sie das Tuch genau benötige.

Despacho Tuch

Amaya war zunächst misstrauisch, da sie ja genügend gewarnt worden war vor all den Wunderheilern und Schamanen hier in Cusco. Auf der Suche nach einem Geschenk für ihren Mann ging sie aber leer aus. Beim Verlassen des Geschäftes rief sie Ricardo nochmals zurück, bat sie die Augen zu schließen und legte ihr dann einen Stein für ihren Mann in die Hände und sagte dabei: „Damit die Schatten in seinem Herzen sich auflösen mögen, bitte ihn, den Stein jeden Tag zu tragen.“ Amaya bedankte sich ebenso herzlich wie auch erstaunt bei ihm, verabschiedete sich und ging nun mit ihren erworbenen Schätzen in ihr Hotelzimmer zurück.

Am nächsten Tag führte Fernando, der sich bereit erklärt hatte, ihr und auch ihren Freunden Piedro und Ana die nähere Umgebung von Cusco zu zeigen, sie zu einem besonderen Ort. Es war ein Platz, der von dem inneren Kreis der Q´ero Indianer (Andenindianer, Heiler und Schamanen) geheim gehalten wird, da man dort mit den höheren Wesenheiten der Inkas in Kontakt treten kann. Er bat sie trockene Blätter in dem benachbarten Hain mit Eukalyptusbäumen zu suchen, was nicht so einfach war, da es erst kurz zuvor geregnet hatte. Schließlich hatten sie genügend halbwegs trockene Blätter für eine Feuer-zeremonie gefunden, die sie dann nach seinen Anwei-sungen auf die Feuerstelle legten. Erst als Fernando mit den Opfergaben zufrieden war, entzündete er das Feuer und sagte ihnen, dass sie nur, wenn es vollständig verbrennen würde, Zugang zu den Wesenheiten bekommen könnten, denn erst dann seien sie bereit, sich ihnen zu öffnen. So hofften sie sehr, dass das feuchte Blättermaterial gut brennen würde. Sie hatten Glück, es fing direkt Feuer und verströmte einen sehr angenehmen Geruch. Fernando rief und begrüßte nun die einzelnen Wesenheiten der umliegenden Berggeister (Apus) in Quechua: Pichu Picchu, Veronica, Salcantay, Chachani, Machu Picchu, Santa Cruz, Quollquepunku und Ausangate. Es folgte ein Moment, in dem sie alle die Luft anhielten, als sie die Präsenz der angerufenen Wesenheiten durch eine wärmende und lichtvolle Energie spürten, die sich über den gesamten Opferplatz legte. Sie waren überwältigt und ergriffen von deren Kraft und Anwesenheit, die nicht zu leugnen war. So verweilten sie noch lange an diesem Ort, der so wundervoll eingebettet in dieser wunderschönen Landschaft lag. Amaya bewegte sich demütig und still in dieser neuen Heimat. Es gab keine Eile und kein Zeitgefühl mehr. Ihr Ziel wurde klarer. Sie reiste zu einem großen Licht, von dem sie einen Teil ausmachte. Sie ging nach Hause zurück.

Trotz des Regens, es war ja immerhin Winter, kam immer wieder die Sonne heraus und lachte ihr in ihr Herz hinein. Die Erde drehte sich in ihrem Herzen. Sie hatte hier in den Anden wieder vollkommenen Zugang zu ihrer Seele gefunden. Am Abend standen sie zu dritt wie neugeboren mit Fernando an der Lagune von Husacar. Fernando hatte jedem von ihnen symbolisch einen Inkastein in die Hand gelegt, um ihnen zu zeigen, dass sie von den geistigen Welten willkommen geheißen wurden. Jeder von ihnen hielt nun diesen kleinen weißen Stein an sein Herz, und sie konnten in Stille beobachten, wie sich ein Kolibri aus dem Gebüsch näherte, um Zeuge dieses Geschehens zu sein. Nach diesem wunderschönen Augenblick fragten sie Fernando nach der Bedeutung der Steine. Er betonte, dass jeder von ihnen einen Inka Muju in sich trage, einen Inka-Samen, in dem ihr persönliches menschliches Potential schlummere. Wenn diese Samen mit der kosmischen Energie in Verbindung kämen, würden diese Samen genährt und könnten ihr Potenzial und ihre Fähigkeiten entfalten und ausschöpfen. (Was jedoch lediglich eine Metapher ist und veranschaulicht, dass wir unser menschliches Bewusstsein auf eine sehr hohe Stufe entwickeln und ausdehnen können. (Anm. d. Verf.) Danach interpretierte Fernando Amayas Muju mit den folgenden Worten: „Deine Aufgabe wird es sein, die materielle und spirituelle Seite des Lebens für deine Mitmenschen in Harmonie zu bringen.“ Husacar war der letzte Inkanachkömmling gewesen, der an diesem See lebte und hatte sich gewünscht, dass sein Werk irgendwann vollendet würde. Durch das Erscheinen des Kolibris, der in Peru der Götterbote genannt wird, wurde ihnen bewusst, dass er sie gerufen hatte, hierher zu kommen.

Am Abend stellte ihnen Fernando einen alten Q´ero vor, der noch Cocablätter lesen konnte. Er war in seiner traditionellen Kleidung gekleidet, man erkannte ihn als Q´ero an seiner kunstvoll gestickten Kopfbekleidung mit den Ohrklappen. Dieser alte, weise Andenindianer schien alles über sie zu wissen und bestätigte ihnen das, was sie bereits fühlten und ahnten. Es gab eine Aufgabe für sie alle in Peru zu erledigen. Er entzifferte Amaya auch die kleine Skizze des Antiquitätenbesitzers und sagte ihr, dass man in Peru auf sie gewartet habe. Als sich ihr treuer und lieb gewonnener Begleiter Fernando von ihnen verabschiedete und sie ihm ein Entgelt geben wollten, wehrte er ab und erklärte ihnen stattdessen das Prinzip des Ayni: „Hier in den Anden herrscht noch das alte Prinzip des Ayni vor, des unmittelbaren Gebens und Nehmens. Ayni bedeutet soviel wie: heute für dich, morgen für mich. Es ist die Idee, dass alle Arbeit miteinander geteilt wird, und jeder davon profitiert, der dem anderen hilft. Dies ist überall transparent, wie z.B. bei den Bauern, die gemeinsam die Felder bewirt-schaften und den Ertrag unter sich aufteilen.“ Diese Erklärung gefiel Amaya, sie berührte sie tief in ihrem Herzen. Endlich hatte sie Menschen gefunden, die ähnlich dachten und handelten, wie es ihrem Wesen entsprach.
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Galerie

Machu Picchu… wir kommen!…

Regenbogen peru

Was sagen Sie, unsere Tickets zum Machu Picchu sind nicht mehr gültig?“ „Ja,“ tönte es aus dem Telefonhörer: „Sie können lediglich versuchen, noch umzubuchen auf die teurere Luxus- Klasse mit den leichteren Waggons, denn die neuen Schienen können den „Backpacker“ Zug, den Sie gebucht haben, nun nicht mehr tragen.“ Ich fragte nochmals nach. Nein, es gab keine andere Möglichkeit, als am 1. April 2010 abends anzukommen und am nächsten Morgen, dem 2. April, gegen 9 Uhr wieder zurück zufahren. Ich war gerade noch so schlagfertig zu fragen, ob dies ein Aprilscherz sei, wohl wissend, dass es in Peru keine Aprilscherze gab. Wie sollte ich dies meiner Reisegruppe, einer Gruppe von acht Personen im Alter von 30 bis 75 Jahren, klarmachen? Keiner wollte auf den Aufenthalt auf dem Machu Picchu verzichten, dies beteuerten alle vehement, als ich meine Gruppe informierte. So sehr ich mich bemühte eine Lösung zu finden, umso mehr wurde mir bewusst, wie ausweglos die Situation war. Ich tätigte einen Anruf nach dem anderen, konsultierte noch ein anderes befreundetes Reisebüro vor Ort. Auch sie hatten keine Alternative. Zu viele Touristen wollten nach der Wiedereröffnung des sagenumwobenen Kulturerbes, nämlich just am 1. April, zu den ersten gehören, die diese magische Stadt in den Wolken endlich wieder besuchen konnten. Der Machu Picchu war nach den starken Regenfällen im Januar und Februar und den Erdrutschen für zwei Monate geschlossen worden. Zwei Menschen waren von den Wasserfluten mitgerissen und getötet worden, über 2.000 hatten auf dem Gelände des Machu Picchu tagelang fest gesessen und waren per Hubschrauber evakuiert worden. Zuletzt suchte ich nun einen befreundeten Polizisten in meinem peruanischen Heimatort auf. Dieser brauste direkt auf und rief wütend beim Polizeichef in Cusco an, von wo die Zugfahrt zum Machu Picchu starten sollte. Diesem war sehr daran gelegen, Touristen nicht zu verärgern, und er versprach mir, sich zu kümmern. Freudig erstaunt reagierte ich, als er mich nach zwei Stunden auf meinem Handy zurückrief und mir nach Rücksprache mit dem Reisebüro einen passablen Fahrplan für meine Reisegruppe eröffnete. Tief erleichtert atmete ich auf. Das Warten hatte sich gelohnt. Doch die Umbuchung hatte ihren Preis. Im Wissen um die magische Anziehungskraft des Machu Picchu, zog man uns die Dollarnoten regelrecht aus der Tasche, schließlich leben Peruaner vor allem vom Tourismus. Jeder von uns schluckte den Aufpreis ohne großen Protest. Zu groß war die Sehnsucht, die Ruinen-Stadt besuchen zu können, und zu klar das Gefühl, dass es keinen anderen Weg gab. Endlich war der Tag gekommen, an dem wir uns mit der „Peru Rail“ in Richtung Machu Picchu aufmachen konnten. Die Spannung wuchs mit jeder Minute… In unserer Pension in Aquas Calientes, am Fuße des Machu Picchu angekommen, verabredeten wir uns für den 1. April um fünf Uhr morgens. Doch es hatte erneut die ganze Nacht wolkenbruchartig geregnet. Die Wolken schienen nicht aufhören zu wollen, alles erneut zu überschwemmen und die Menschen geradezu zu verscheuchen. Selbst die Bewohner von Aquas Calientes verstummten angesichts der Wassermassen. Jeder einzelne richtete seinen erwartungsvollen Blick auf mich: „Ich bin doch hauptsächlich wegen ihm, dem Machu Picchu, hier.“ Und weiter hörte ich: „Ohne auf dem Machu Picchu gewesen zu sein, fahre ich nicht zurück.“ Denn:„Wir haben doch dafür viel Geld bezahlt. Nein, auch ich will da unbedingt hin.“ Keiner wollte aufgeben. So erinnerte ich die Gruppe an die Worte des Schamanen, den wir vor unserer Abreise zum Machu Picchu in Cusco aufgesucht hatten. „Der Machu Picchu möchte keinen Besuch mehr! Vergesst nicht, dass in der Vergangenheit nur Menschen, die eingeladen waren, das Gelände betreten durften“ ,waren die Worte des weisen Indianers aus den Anden. Uns allen war die Bedeutung dieser Aussage bewusst. Sprach er doch einerseits von den vielen, ja vielleicht zu vielen Menschen, die den Machu Picchu tagtäglich besuchten. Ihm ging es aber insbesondere um die Art und Weise, wie sich Touristen immer wieder mit fehlendem Respekt und zu geringer Achtung den alten heiligen Stätten des Landes gegenüber verhielten. Um das bedrückende Schweigen zu durchbrechen, schlug ich vor, ein „Despacho“ zu zelebrieren, ein Dankesritual zu Ehren der Erde aus Blüten, Getreide und vielen kleinen schönen Schätzen. Meine Gruppe kannte dieses Ritual bereits im Zusammenhang mit einer Cocablattlesung durch den Q´ero-Indianer in Cusco und erinnerten sich an seine wunderbare Wirkung.

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Wir brauchten gar nicht lange zu warten, bis der Himmel sich klärte, der Nebel vollends aufstieg und wir endlich vor dem Eingangstor zu den heiligen Stätten der Inkas, dem Eingang auf dem Machu Picchu standen. Ein weiterer Meilenstein auf unserer Route durch Peru war gesetzt. Wie freute ich mich nun, meine Reisegruppe an den bereits durch den Regen des Vormittags durchnässten, uns entgegenkommenden Touristen vorbeizuführen, um die Stadt in den Wolken endlich zu sichten. Sie hatten sich schon am morgen im Regen, wo wir unsere Zeremonie gemacht hatten, aufgemacht, um dem großen Menschenandrang zu entgehen. Der Freudenschrei einer Teilnehmerin hallte als Echo wider von den Bergen zurück: „Wir sind da! Machu Picchu, endlich sind wir da!“   P1000232 Schließlich zogen wir uns zurück an einen stillen Ort, abseits der Ruinen, um mit den Kräften dieses heiligen Ortes in Kontakt zu treten. Ein magischer Ort, der seit Urzeiten zu den bedeutendsten Kraftorten der Erde zählt. Mir wurde wieder einmal bewusst, dass jeder einzelne mit seiner ehrfurchtsvollen Haltung dieses Land unterstützen kann. Bewusstes Reisen – das heißt Respekt gegenüber dem Land und den Menschen, Achtung vor ihrer Kultur und Lebensweise sowie Offenheit und Herzlichkeit – wirkt sich auch nachhaltig positiv auf das Land und die dort lebenden Menschen aus. Davon war und bin ich überzeugt. Diese Reise hat meine Reiseteilnehmer/Innen jedenfalls einen bewussteren Umgang mit dieser so andersartigen Kultur und sich selbst gelehrt. Und der Machu Picchu zeigte sich ihnen über den Aufenthalt hinaus als großer Lehrmeister. Es stellt sich mir nun jedoch die Frage, ob der Machu Picchu mit seinen 4.000 bis 5.000 Besuchern am Tag, statt nur 800 Personen, wie die UNESCO es fordert, überleben wird. Mir dämmerte, wie viel Bewusstseinsarbeit noch erforderlich ist, um meine Mitmenschen auf ihrem Weg zu sich, in einen liebevolleren Kontakt mit der Erde und dem Himmel zu führen. Einen Zugang zu Pachamama finden in der Regel alle Reisenden, da ihre Energie hier in Peru so präsent ist. Dafür wollte ich gerne einen Weg suchen. Einen Weg, den viele gehen können. Einen Weg, der sie zu sich selbst führt und sie von ihren Ängsten und äußerlichen Ablenkungen weg, hin zu Ihrer Liebe führt. So flog ich erst mal wieder nach Deutschland zurück. Infos: www,reisen-ins-bewusstsein.de

Ayni- heute für dich-morgen für mich

 

…Am Abend stellte ihnen Fernando einen alten Q´ero vor, der noch Cocablätter lesen konnte. Er war in seiner traditionellen Kleidung gekleidet, man erkannte ihn als Q´ero an seiner kunstvoll gestickten Kopfbekleidung mit den Ohrklappen.

Die Berge rufen auch dich

Die Berge rufen auch dich

Q ero indianer bei einem Despacho ( Ritual aus Blüten, Getreide etc.)

Q ero indianer bei einem Despacho ( Ritual aus Blüten, Getreide etc.)

Dieser alte, weise Andenindianer schien alles über sie zu wissen und bestätigte ihnen das, was sie bereits fühlten und ahnten. Es gab eine Aufgabe für sie alle in Peru zu erledigen. Er entzifferte Amaya auch die kleine Skizze des Antiquitätenbesitzers und sagte ihr, dass man in Peru auf sie gewartet habe. Als sich ihr treuer und lieb gewonnener Begleiter Fernando von ihnen verabschiedete und sie ihm ein Entgelt geben wollten, wehrte er ab und erklärte ihnen stattdessen das Prinzip des “Ayni“: „Hier in den Anden herrscht noch das alte Prinzip des “Ayni“ vor, des unmittelbaren Gebens und Nehmens. Ayni bedeutet soviel wie: heute für dich, morgen für mich. Es ist die Idee, dass alle Arbeit miteinander geteilt wird, und jeder davon profitiert, der dem anderen hilft. Dies ist überall transparent, wie z.B. bei den Bauern, die gemeinsam die Felder bewirtschaften und den Ertrag unter sich aufteilen.“ Diese Erklärung gefiel Amaya, sie berührte sie tief in ihrem Herzen. Endlich hatte sie Menschen gefunden, die ähnlich dachten und handelten, wie es ihrem Wesen entsprach.

aus meinem Buch: „eine Reise der Sehnsucht“

http://www.reisen-ins-bewusstsein.de

 

Peru – Eine Reise der Sehnsucht

Wolltest Du schon immer mal bei Sonnenaufgang in der Stadt über den Wolken sein?

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unter dem Sternenhimmel von Nasca wandern, dem eigenen Sternenlicht im Dschungelsee begegnen, auf dem höchsten „Dach“ der Welt die Seele baumeln lassen ( Titicacasee) .. Neugierig geworden? dann bist du herzlich eingeladen auf einem meiner Retreats mit dabei zu sein.Sehnsucht 220213

mehr dazu auf www.reisen-ins-bewusstsein.de

Eine Reise zwischen den Polaritäten: Eine Wolke erzählt von ihrer Reise jenseits der Dualitäten

Wenn du Grenzen überschreiten möchtest, dann lade ich dich ein, nun mit mir zurückzureisen nach Peru,
in das Land der Polaritäten, der Kontraste, der Gegensätze von

Arm und Reich

Schön und Hässlich

Tief und Hoch

Auf dieser Reise wirst du dadurch, dass du bei dir und in dir ankommst, über einen Zustand des Überbewusstseins in die Ichlosigkeit deines Seins eintauchen.

Im Zustand der Selbstverwirklichung erkennst du das Wesen in allem, das absolute So- Sein, die letztendliche Wirklichkeit, deinen klaren und reinen Geist. Dieser ist was anderes als der scheinbare Gegensatz von Geist und Körper uns glauben läßt. Strebst du nach allumfassender Transformation, dann bedarf es der Vereinigung der Dualitäten in dir. Körperliches und Geistiges, Spirituelles und Profanes, Gebundenheit und Freiheit.

Warum erzähle ich dir das nun? Was hat nun diese Reise damit zu tun?

Wenn du dir nichts sehnlicher wünscht als bei dir anzukommen, dann wird es dich interessieren, wie es den Teilnehmern in den vergangenen 20 Tagen  meines Reise Retreat erging.
Die jüngste Reisende fragte schon am 5 Tag der Reise. “ Ist es immer so, dass man das Gefühl hat ewig unterwegs zu sein und allem was in einem ist im Aussen zu begegnen?“
Eine weitere Pilgerin beobachtete jeden Tag das einzige Wölkchen am Himmel, welches ihr bis zum Titicacasee folgte, da gesellten sich noch andere Wolken zu ihr, überglücklich darüber, nicht mehr alleine zu reisen und sich mit ihnen austauschen zu können, über ihre Erlebnisse.

Die älteste Teilnehmerin war ganz still und schwieg lange. Sie hatte Schwierigkeiten das Erlebte in Worte zu fassen. Schließlich packte sie alles in ein paar Zeilen:
„Ich habe Landschaften gesehen, die mir den Atem nahmen

so schön, so weit und so friedlich

ich sah Städte die waren genau das Gegenteil

so hässlich, so eng und so laut.

Und erst als ich genau hinsah, fand ich dies alles auch in mir.“

Willkommen bei einer Reise ins Bewusstsein!

In Peru ist ein alter Sternenweg abgespeichert, der in Verbindung mit Kraftplätzen und  Einweihungsstätten im Universum steht. Auf diesen Kraftkonzentrationen befanden sich in früheren Zeiten Tempel, deren Kraft für Heilung und zur Bewusstwerdung des eigenen Selbst genutzt wurden.

In diesem Seminar werden die Teilnehmer mit diesen Plätzen des Lichts in Verbindung gebracht. Es ist ein alter Einweihungsweg, der wieder beschritten wird, ein inneres Retreat, um mit der eigenen Seele in Kontakt zu kommen.

Jenseits unseres Alltages bekommen wir die Möglichkeit, auf diesem Sternenweg zu wandern und diesen alten Weg zu beschreiten. Es werden alte Heilungsweg frei und wir erhalten die Möglichkeit, uns selbst zu begegnen. Es ist eine wundervolle Reise in das mystische Land der Seele, wo man der eigenen väterlichen Kraft, die uns zum Himmel erhebt, begegnet und sie mit der mütterlichen Kraft, dem Feuer der Erde vereint. Dadurch verschmelzen die Polaritäten in uns und unser spiritueller Weg
wird geradlinig ausgerichtet.

Die Begegnung mit diesem Weg, der eine Begegnung mit den Ursprüngen Perus ist, ist ein Weg zu dem, was man vor langer Zeit von sich selbst verlassen hat und das heute wiederkehrt.

Es ist ein Weg, der wieder an die uralten schamanischen Quellen der göttlichen Schöpfungskräfte anbindet.

Dieser Blog informiert Sie und Euch über die aktuelle Reise, die am 8. Juli 2012 begann.

Herzliche Grüße,
Morana Paproth